INTER Leipzig eröffnet bei Eintracht Niesky das Pokalwochenende

Anpfiff 14 Uhr auf Kunstrasen| Hänsel: Abschlussschwäche in Griff bekommen

Am Sonntag absolviert der FC International Leipzig sein zweites Pflichtspiel nach der Winterpause – vor Wochenfrist war das im Torgauer Hafenstadion angesetzte Heimspiel ins Wasser gefallen. Dazu reisen die Schützlinge um das Trainerduo Levnaic/Schmedtje zur zweiten Mannschaft des FSV Wacker nach Nordhausen.

Während die Thüringer die vergangene Spielzeit noch auf einem starken fünften Rang beenden konnten, lautet das aktuelle Ziel wohl eher „Klassenerhalt“. Das Gesicht der Mannschaft hat sich aufgrund der Turbulenzen innerhalb des Vereins und den Auswirkungen auf das Regionalliga-Team in der Winterpause drastisch verändert. Mit einem Altersschnitt von knapp über 18 Jahren versucht sich quasi eine A-Jugend an der „Mission Oberliga“. Allerdings nicht ohne Erfolg. Am vergangenen Wochenende setzten sich das Team von Torsten Klaus und Waldemar Rull beim Tabellenschlusslicht vom TV Askania Bernburg mit 2:1 durch.

Der FC International Leipzig möchte dagegen vor allem die vermeidbare Auftakt-Niederlage beim FC Grimma vergessen machen und eher an den souveränen Hinspiel-Erfolg anknüpfen. Dabei verzichten müssen die Messestädter indes auf Til Linus Schwarz (Gelb-Rote Karte) und Braima Cande (5. Gelbe Karte). Am Samstag testete INTER im Stadtduell mit der BSG Chemie Leipzig noch einmal seine Form und unterlag dem Regionalligisten aus Leutzsch nur knapp mit 0:1.

„Das Spiel bei Chemie hat gezeigt, dass wir auch mit einem Regionalligisten mithalten können“, sagte INTER Sportdirektor Carsten Hänsel. „Allerdings auch, dass wir unsere Abschlussschwäche in den Griff bekommen müssen. Denn trotz zahlreicher Chancen haben wir kein Tor erzielt. Das muss sich jetzt schon in Nordhausen ändern.“

Um 14:00 Uhr wird Schiedsrichterin Miriam Schweinefuß, die von den Kollegen Christian Wesemann und David Kawitzke assisitiert wird, die Partie auf dem Kunstrasen des Albert-Kuntz-Sportparks freigeben.