INTER vs. Chemie Leipzig

U23 | 1. Kreisklasse | 10 Spiele | 16 Punkte | Platz 5 von 14

Es sollte früh in der Saison ein „Alles-oder-Nichts-Spiel“ für unsere U23 werden. Die Vorzeichen waren klar: Gegner SV Thekla mit 10 Siegen in Folge und unsere Jungs mit schon 8 Punkten Rückstand auf den Tabellenführer.

Motiviert ging die Mannschaft ins Spiel – mit vier Mann Verstärkung aus dem Oberliga-Kader, darunter auch Cheftrainer Zoran Levnaic.

Aber auch die Jungs von „oben“ konnten insbesondere in Halbzeit eins kaum für Überlegenheit sorgen und so war diese geprägt von Halbchancen und einer ersten kuriosen, mit spielentscheidenden Szene. In der 44. Minute bekam Kapitän Dörrlamm den Ball dorthin, wo ihn kein Mann hin haben will. Der Unparteiische entschied zur Überraschung aller auf Handspiel und Freistoß für Thekla, welchen Seidel zum 1:0 im Tor versenkte.
INTER kam dann stärker aus der Kabine und nahm das Spielgeschehen an sich. Dennoch fehlte die letzte Konsequenz in der Defensivarbeit und so konnte Thekla nach mehreren gewonnenen Zweikämpfen im Mittelfeld einen Angriff fahren, welchen erneut Seidel zur 2:0-Führung ins leere Tor schieben konnte.

Die Kusno-Elf schien davon nicht wirklich beeindruckt, spielte weiter nach vorn und kam durch Kevin Heckel nur vier Minuten später zum Anschlusstreffer (64.). Unsere Mannschaft hatte nun das Momentum auf seiner Seite, gelangte immer häufiger in den Strafraum der Hausherren. Dann wurde Petrizzi ungestüm von den Beinen geholt – folgerichtig Elfmeter für INTER, welchen Lemke souverän zum 2:2 verwandelt. Dachten alle – aber der Referee ließ den Elfmeter wiederholen, weil ein INTER-Akteur vermeintlich zu früh in den Strafraum gelaufen sei. Und wie das mit dem Schicksal manchmal ist, sollte unsere Mannschaft an diesem Tag nicht belohnt werden. Den zweiten Versuch hämmert Lemke einen halben Meter übers Tor – weiter 1:2 aus INTER-Sicht. Von nun an glich es einem stürmischen Dauerdruck, Thekla schaffte es kaum noch aus der eigenen Hälfte. Aber viel mehr als eine Handvoll Halbchancen konnte sich unser Team nicht erarbeiten und so lief man bis zur letzten Sekunde glücklos an, um am Ende mit leeren Händen da zu stehen.
Kapitän Dörrlamm zog ernüchtert Fazit: „Es war ein sehr bitteres Spiel für uns, gerade wegen des viel stärkeren zweiten Durchgangs. Leider haben weder wir noch Thekla heute über Sieg oder Niederlage entschieden. Diese Niederlage hat die Mannschaft nicht verdient.“

 

Unseren Jungs steht in der Rückrunde eine Mammutaufgabe bevor, falls man nochmals nach der Tabellenspitze greifen will. Im ersten Rückrundenspiel gibt es gleich Chance auf Revanche gegen den SV Thekla.

 

 

U17 | Stadtliga | 10 Spiele | 6 Punkte | Platz 10 von 12
Unsere U17 trat am Samstagvormittag beim Angstgegner SV Lok Engelsdorf an. Schon in der vergangenen Saison verlor man beide Spiele deutlich. Die spielstarken Engelsdorfer ließen von Anfang an nicht viel zu und übernahmen die Kontrolle über das Geschehen. Unsere Jungs kamen nur selten zu Offensivchancen und individuelle Fehler führten schließlich zu einem 0:3-Pausenrückstand. Im zweiten Durchgang gab es ein kurzes Aufbäumen, ehe die Moral der Mannschaft brach und man bis zum 1:7-Endstand zu viel hinterherlief und zuschaute.

 

U19 | Stadtliga | 10 Spiele | 7 Punkte | Platz 11 von 12
Einen ähnlichen schlechten Tag erwischte am Sonntag die U19 beim Spiel gegen den SC Eintracht Schkeuditz. Auf schmierigem Boden war es über 90 Minuten ein eher schwaches Stadtligaspiel und die Mannschaft konnte zu keinem Zeitpunkt an die starke Leistung der Vorwoche anknüpfen.

In Halbzeit Eins war es erst ein starker Konter der Gäste, dann ein grober Schnitzer im Aufbauspiel, die zum 0:2-Pausenrückstand führte. Offensiv zu harmlos und defensiv anfällig ging es auch in der zweiten Hälfte weiter. Nennenswerte Chancen konnte sich keines der Teams erspielen. So war es erneut ein Konter sowie ein Strafstoß kurz vor Spielschluss, die für den Endstand sorgten. Ein gebrauchtes Wochenende für beide Teams und voraussichtlich ein unglücklicher sportlicher Abschluss des Kalenderjahres 2019.

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