FC International Leipzig eröffnet Oberliga-Spieltag bei Carl-Zeiss Jena II

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FC International Leipzig eröffnet Oberliga-Spieltag bei Carl-Zeiss Jena II

Freitag, 18 Uhr, Flutlichtspiel im Paradies | Hänsel: Sind sehr zuversichtlich

Flutlichtspiel im Paradies: Der FC International Leipzig eröffnet am Freitag den Spieltag der Oberliga mit seiner Partie bei der zweiten Mannschaft des FC Carl-Zeiss Jena. Punkt 18 Uhr wird Schiri Tino Hanke die Partie anpfeifen, an den Linien assistiert von Stefan Cordes und Michael Schenke.

Mit den Gastgebern wartet der aktuelle Tabellenvierte der Liga auf die Messestädter. 19 Punkte hat das Team von Trainer Heiko Weber bislang gesammelt. Unter anderem mit Erfolgen in Rudolstadt (3:1) und in Neugersdorf (3:0) gegen den VfL Halle (3:0) sowie einem Kantersieg in Merseburg (7:0).

Die Jenaer zählen für INTER zu den ältesten Bekannten. Das Duell zählt zu den Dauerbrennern in der Liga. Bereits zehn Mal trafen die beiden Teams in Pflichtspielen aufeinander. Vier Inter-Erfolgen stehen zwei Niederlagen entgegen, viermal trennten sich die beiden Mannschaften unentschieden.

Für INTER-Coach Carsten Hänsel haben diese Statistiken allerdings nur wenig aktuelle Aussagekraft. Grund: „Bei den zweiten Mannschaften weiß man ja vorher nie, ob der Kader mit Spielern aus der ersten Mannschaft verstärkt wird. Wir konzentrieren uns auf unser Spiel.“ Und das wird nötig sein. Denn ob es für INTER tatsächlich zu einem paradiesischen Erlebnis im gleichnamigen Jenaer Stadtteil reicht, wird wesentlich davon abhängen, ob die richtigen Schlüsse aus der Partie gegen Einheit Wernigerode (4:3) gezogen wurden. Im ersten Durchgang hatten die Messestädter eine schnelle Führung gleich wieder abgegeben und waren gar mit einem 1:2-Rückstand in die Pause gegangen. „Wir haben das analysiert und eingehend besprochen. Darf so einfach nicht nochmal passieren“, betonte Hänsel, immer noch etwas angefasst.  „Die zweite Halbzeit, besonders die 25 Minuten nach dem Wechsel waren dagegen sehr gut, wir haben das Spiel verdient gewonnen. Wenn wir so in Jena auftreten, dann bin ich sehr zuversichtlich, dass wir nicht mit leeren Händen wieder nach Hause fahren.“