INTER startet am Samstag bei Stahl Riesa in den Sachsenpokal

Sportdirektor Carsten Hänsel: „Offensive muss schnell besser werden“

Nach dem Sachsenpokal ist vor dem Sachsenpokal: Einen Monat nach dem Auftritt im Halbfinale 2019/20 präsentiert sich der FC International Leipzig am kommenden Samstag im aktuellen Wettbewerb. In der zweiten Runde gibt der Oberligist ab 15.00 Uhr seine Visitenkarte bei der BSG Stahl Riesa ab.

Auch 2020 beginnt die Pokal-Reise damit bei einem Sachsenligisten – dem Traditionsverein BSG Stahl Riesa. Die von Ex-Profi Karsten Oswald trainierten Nudelstädter, seit einigen Jahren in der höchsten Spielklasse Sachsens auf Punkte- und Torejagd, haben ein turbulentes letztes Jahr hinter sich. Zum Zeitpunkt des coronabedingten Saisonabbruchs fand sich das Team am Tabellenende wieder. Nach einem 3:0-Erfolg in der ersten Pokalrunde unterlagen die Stahlwerker nun zum Ligaauftakt vor Wochenfrist beim SV Germania Mittweida mit 3:4.

An die vergangene Sachsenpokal-Saison denken Verantwortliche und Spieler des FC International Leipzig gern: Nach drei Siegen in der Fremde stand im Viertelfinale mit dem FSV Zwickau ein Drittligist auf dem „Speiseplan“ der INTER-Löwen, die den Favoriten im Torgauer Hafenstadion auf dem falschen Fuß erwischten und mit einem 2:1-Erfolg aus dem Wettbewerb werfen konnten. Auch wenn das folgende Match der Pokal-Vorschlussrunde gegen den Chemnitzer FC aufgrund der Pandemie-Situation unter ganz anderen Vorzeichen stattfand und verloren ging, blickte das Team um Trainerduo Levnaic/Schmedtje auf den bisher größten Erfolg der Vereinsgeschichte zurück.

Carsten Hänsel ist jedoch wenig nostalgisch: „Von den vergangenen Erfolgen können wir uns nichts kaufen“, sagte der INTER-Sportdirektor. „Die 0:1-Niederlage am vergangenen Wochenende in Erfurt hat gezeigt, dass wir weiter hart arbeiten müssen. Das gilt natürlich besonders im Pokal, wenn wir auswärts bei einer Traditionsmannschaft wie Riesa anzutreten.“ Vor allem in der Offensive verlangt Hänsel von seiner Truppe mehr Durchschlagskraft. „Da müssen wir schnell besser werden.“ Wenn das gelinge, habe er ein gutes Gefühl für den Samstag.

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