Keine Tore, keine Sieger: INTER trennt sicht 0:0 von Carl-Zeiss II

Torlos trennte sich unsere Erste am Samstag vom FC Carl-Zeiss Jena II. Trotz intensivem Bemühens und teils guten spielerischen Ansätzen gelang diesmal kein Treffer vor 94 Zuschauern im Torgauer Hafenstadion.

Coach Heiner Backhaus hatte sich im Vorfeld auf ein attraktives Spiel gefreut – daraus wurde nichts. Zwar begannen beide Teams engagiert, versuchten sofort mit schnellen Aktionen Druck aufzubauen. Doch die beiden Abwehrreihen standen sehr gut, ließen kaum Torchancen zu. Nach gut zehn Minuten Abtasten bekam INTER die Partie etwas unter Kontrolle, konnte vor allem über die rechte Seite – wo der fleißige Christopher Misaki wieder eine sehr gute Leistung ablieferte – ein, zweimal verheißungsvoll bis zum Gästestrafraum durchdringen, doch in der Box war stets Endstation.

Dann waren die Thüringer dran: Zwischen der 20. und 25. Minute entwickelten sie eine Mini-Druckphase, tauchten gleich dreimal hintereinander gefährlich vor dem Kasten von Dimitris Kyriatzis auf. Vor allem Maximilian Schlegel machte mächtig Dampf, testete die INTER-Abwehr erst mit einem Freistoß, dann mit zwei weiteren Schussversuchen – Ergebnis allerdings auch: Null.

Dafür nun endlich endlich etwa mehr Biss in der INTER-Offensive. Ein schöner Angriff wieder über die rechte Seite hebelt die Jenaer-Abwehr aus, der Querpass erreichte den freistehenden Arlind Shoshi zentral im Strafraum, doch unsere Nummer Nummer 27 wollte es zu genau machen und schiebt – allerdings auch gestört von einem thüringischen Abwehrbein – den Ball knapp am linken Pfosten vorbei. Aufregung dann bei den in blau spielenden Gastgebern: Christopher Misaki hatte einen Konter aufgenommen, sprintete mit dem Ball in den gegnerischen Strafraum und wurde dort von zwei Jenaern in die Zange genommen. Der Elfmeter-Pfiff von Schiedsrichter Jacob Pawlowski blieb jedoch aus. Backhaus wird später von einem „klaren Strafstoß“ sprechen, der nicht gegeben wurde.

In Halbzeit zwei das gleiche Bild: weiter stetes Bemühen um Ballbesitz im Mittelfeld, weiter wenig Ideen vor den Toren bei beiden Mannschaften. Noch eine gute Chance für Misaki – doch es sollte heute einfach nicht sein. Die Teams hätten sich weitgehend neutralisiert, sagte Jenas Trainer Christian Fröhlich nach der Partie im INTER-Fantalk.  „Ein typisches Null-Null, sicherlich insgesamt nicht schön anzusehen.“ Heiner Backhaus stimmte seinem Kollegen zu, kritisierte erneut vor allem die Chancenauswertung seines Teams. „Wenn wir hier in Führung gehen, dann muss Jena kommen und Fußball spielen“, sagte er. Schmerzlich habe er in seiner Kreativabteilung den gelbgesperrten Marcelo Franceschi vermisst. Am Ende müsse sein Team das 0:0 akzeptieren und sich mit dem Punkt begnügen.

INTER bleibt damit auf Tabellenplatz drei. Am kommenden Samstag geht es in Zorbau weiter. Anstoß 13 Uhr.

Dieses Spiel wurde präsentiert von gecko one – dem Spezialisten für Filmproduktion und Videomarketing aus Leipzig.