Sachsenpokal: INTER eine Runde weiter nach 5:3 bei der BSG Stahl Riesa

INTER Leipzig steht in der nächsten Runde des Sachsenpokals. Mit 5:3 besiegten die Schützlinge von Trainer Zoran Levnaic das Traditonsteam von Stahl Riesa in der Feralpa-Arena. Offiziell 218 Zuschauer sahen ein abwechslungsreiches Spiel, dass die Gäste in jeder Phase im Griff hatten. Mit Lovro Sindik, Zamoranho Hoa-A-Tham, Johannes Pistol, Robin Glänzel und Iskander van Doorne sorgten fünf Spieler für die Leipziger Treffer. Und es hätten deutlich mehr sein können, meinte INTER-Sportdirektor Carsten Hänsel: „Entscheidend ist, dass wir eine Runde weitergekommen sind. Aber wir hätten den Sack eher zumachen müssen.“

Im sommerlich-warmen Riesa wurde nach dem Anpfiff der Partie gleich Fußball ohne Taktieren gespielt. Zwei Schüsse auf beiden Seiten ohne Torgefahr waren zu verzeichnen. Einen Freistoß nach fünf Spielminuten setzt Kapitän Lovro Sindik zur Gästeführung in die Maschen (0:1). Minuten später trifft Toni Hartmann die Querlatte des Gastgebertores und auch in der Folge vergibt INTER Chancen zum Führungsausbau. Das fällige 2:0 aus Leipziger Sicht erzielt nach Pass von Justin Douglas Anderson-Louch dann mit sattem Knaller von der Strafraumgrenze Zamoranho Ho-A-Tham (33., 2:0). Die Gastgeber werden quasi in der eigenen Hälfte beschäftigt und kommen ganz selten über die Mittellinie. Kurz vor der Halbzeit prüft Iskander van Doorne aus spitzem Winkel noch einmal Heim-Torhüter Petr Svarc. Mit der beruhigenden und keiner Zeit gefährdeten Führung gehts in die verdiente Halbzeitpause – einziger Kritikpunkt: die Leipziger Chancenverwertung…

Nach Wiederanpfiff scheitert Ho-A-Tham freistehend von Torhüter Svarc. Dann nutzt Stahl Riesa einen Fehler im INTER-Spielaufbau, Friedrich Töpfer erzielt von der Strafraumgrenze den 1:2-Anschlusstreffer (53.). INTER wechselt Agyemang gegen Johannes Pistol und letztgenannter ist es, der kurz darauf eine van Doorne-Flanke freistehend zum alten Torabstand ins Netz semmelt (60., 1:3). Dann muss der heute im INTER-Tor stehenden Keeper Alexander Ebert verletzungsbedingt raus, gute Besserung an dieser Stelle. Den vermeintlichen K.O.-Schlag nach Sindik-Freistoß erzielt am langen Pfosten Robin Glänzel (78. 1:4). Ungläubige Gesichter beim Elferpfiff von Schiedsrichter Max Bringmann neun Minuten vor Abpfiff – aber Rene Müller macht das Spiel mit seinem Strafstoßtor links unten rein noch einmal etwas spannend (2:4). Iskander van Doorne macht dann endgültig kurz vor dem regulärem Spielende alles klar mit seinem Goal zum 2:5 (86.). Allerdings gehört trotz fünfminütiger Nachspielzeit das letzte I-Tüpfelchen des Spieles den Gastgebern, die noch ihren dritten Treffer durch Lukas Balzer in die kurze Torecke erzielen (89., 3:5). Alles in allem aber ein schönes Spiel mit einem verdienten Weiterkommen in die nächste Pokalrunde, besonders wenn INTER gegen den Landesligisten den Gang höher geschraubt hat.

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