Klarer Sieg – zu knappes Ergebnis gegen den FSV Barleben

Eine reichliche Woche nach der 0:2-Pleite in Kamenz haben sich unsere Jungs gegen den FSV Barleben rehabilitiert. Gegen den schon als Absteiger feststehenden Gast aus Sachsen-Anhalt lieferten sie ein solides Spiel ab, gewannen allerdings angesichts zahlreicher Chancen zu knapp mit 2:1. Bei herrlichen äußeren Bedingungen – blauer Himmel, Sonnenschein – sahen die Zuschauer im Torgauer Hafenstadion ein über weite Strecken einseitiges Spiel. Inter hatte die Partie von Beginn im Griff, die stark ersatzgeschwächten Barleber agierten aus einem Abwehrbollwerk heraus und verlegten sich weitgehend aufs Kontern. Inter ließ Angriff um Angriff rollen, konnte die Gästeverteidigung jedoch nicht entscheidend in Bedrängnis bringen – bis zur 30. Minute: Mit einem durchdachten Spielzug über rechts hatte sich erneut Kimmo Hovi bis zur Grundlinie durchgespielt und damit die Barleber Abwehr ausgehebelt. Den scharfen Pass nach innen konnte Aimable Nzabahoza ohne große Mühe verwandeln. Dabei blieb es bis zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel drückte Inter weiter, Barleben hatte nun auch kräftemäßig kaum noch etwas dagegen zu setzen. In der 56. Minute dann fast die 2:0-Führung – doch Christopher Misaki donnerte die Kugel „nur“ an den Pfosten. Ogün Gümüstas hatte in der 69. Minute mehr Glück: Im Barleber Strafraum war unser Topstürmer einen Tick zielstrebiger als die FSV-Verteidiger und spitzelte das Leder an den Innenpfosten – von dort sprang der Ball ins Tor des überraschten Barleber-Keepers Alexis Lenhard. Das Spiel war entschieden.

Aber noch nicht zu Ende: Kurz vor Ultimo kamen die Gäste dann doch noch zum Anschlusstreffer. Nach einer Abwehraktion unseres Torwarts Josip Jokanovic pfiff Schiedsrichter Maximilian Stern etwas überraschend Elfmeter. „Hätte man auch andersherum sehen können“, raunte es auf den Zuschauerrängen. Wie auch immer: Denny Piele trat zum Strafstoß an und verwandelte sicher zum 1:2 für die Gäste.

Heiner Backhaus war am Ende zufrieden: „Spiele gegen solch defensiv eingestellte Gegner sind nicht einfach. Klar müssen wir ein, zwei Tore mehr machen. Wichtig sind die drei Punkte, keiner hat sich verletzt. Die Jungs haben das gut gemacht.“

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