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Unnötige Niederlage gegen Rudolstadt

Das war leider wieder nix: Mit einer eher unterdurchschnittlichen Leistung hat unsere Erste am Sonntag ihr Oberliga-Punktspiel gegen den FC Einheit Rudolstadt verloren. 1:0 hieß es am Ende für die Gäste. Inter setzte eine Negativserie fort, denn gegen die Thüringer gab es noch nie einen Dreier. Rudolstadt gilt deshalb mittlerweile als Angstgegner Inters. Die Platzherren im Torgauer Hafenstadion zeigten allerdings auch nicht die Leistung und das Engagement, mit der ein abwehrstarker Gegner wie der FC Einheit aus den Angeln zu heben ist.

Es entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel auf einem immer schlechter werdenden Rasen. Ein sehr böiger Wind sorgte zudem dafür, dass manch langer Ball im Nirgendwo landete. Keine optimalen Bedingungen, mit dem aber beide Teams zurecht kommen mussten.

Inter begann wie gewohnt druckvoll, aber ohne die nötige Präzision. Rudolstadt machte es nicht viel besser, setzte vor allem auf eine massierte Defensive, sodass sich viel im Mittelfeld abspielte – Chancen auf beiden Seiten Mangelware. Die rund 50 Zuschauer hatten schon bessere Spiele der Gastgeber gesehen, die seltsam indisponiert wirkten (Hovi!) und keine Linie erkennen ließen. Torlos ging es in die Pause.

Mit Wiederanpfiff brachte Heiner Backhaus mit Francesco Petrovic und Almable Nzabahoza für Christopher Misaki und Petar Trifonov zwei frische Kräfte. Das Spiel setzte sich jedoch fort, wie es in der ersten Halbzeit geendet hatte. Manch einer mag schon von einem tristen 0:0 ausgegangen sein, als der Rudolstädter Sven Rupprecht aus einem Mittelfeld-Zweikampf heraus auf das Inter-Tor zustürmte und kurz vor dem Strafraum zu Fall kam. Schiedsrichter Dirk Meißner ließ Vorteil gelten, Jakob Schneider schaltete am schnellsten und schob den Ball überlegt ins lange Eck (67.). Die Kugel landete noch am Innenpfosten – unhaltbar für Dimitris Kyriatzis, der sein erstes Spiel zwischen den Inter-Pfosten machte und dies sehr ordentlich.

Wer jetzt ein Aufbäumen der Gastgeber erwartet hätte, wurde enttäuscht. Es ging kein Ruck durch die Mannschaft, das teils planlose Spiel wurde einfach fortgesetzt, zielgerichtete Aktionen im Sturm: Fehlanzeige. Heiner Backhaus zog Konsequenzen, nahm Kimmo Hovi vom Platz und brachte Ogün Gümüstas. Es half alles nichts – am Ende blieb es beim 0:1.

Unser Coach war maßlos enttäuscht, nahm die Truppe gleich nach Schlusspfiff noch auf dem Rasen zusammen und wertete das Spiel mit klaren Worten aus. Tenor: Selbstgemachte, unnötige Niederlage.

Bereits am kommenden Samstag kann es die Mannschaft besser machen. Ab 13 Uhr geht es im Hafenstadion gegen Askania Bernburg.

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