INTER Leipzig gibt bei starkem Aufsteiger aus Merseburg Visitenkarte ab

Mit der Empfehlung  von zwei Siegen und einem Unentschieden aus der „Englischen Woche“ geht der FC International Leipzig in die Endphase des Spieljahres 2019. Auf dem Sportplatz am Ulmenweg wartet am Samstag ab 13:30 Uhr nun aber mit dem 1. FC Merseburg das Überraschungsteam der laufenden Saison.

Der Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt stellte nach der Fusion im Sommer aus dem VfB IMO und dem SV 99 ein solides Oberligateam zusammen, das eine gesunde Mischung aus erfahrenen Kickern und talentierten Youngstern darstellt. Aus dem ersten Saisondrittel verbuchte der neue Klub bereits 20 Zähler und steht auf einem starken vierten Tabellenrang. Auf das Terminchaos rund um die vollgepackte Pflichtspielwoche, das unerwartete Pokalausscheiden in Haldensleben und die Entlassung von Übungsleiter Recardo Egel, zeigten die Merseburger jüngst eine starke Reaktion und zwangen den TV Askania Bernburg mit 4:0-Toren deutlich in die Knie. Ein bitterer Beigeschmack bekam das Match dann aber doch, denn mit Routinier Sebastian Seifert wird eine wichtige Säule in der Defensive am Samstag gesperrt fehlen. Die Trainerfrage konnte indes auch geklärt werden: gegen INTER wird Daniel Ferl, bisher bei der SG Rotation Leipzig, auf der Bank des Oberliga-Neulings Platz nehmen.

INTER blickt indes auf erfolgreiche Tage zurück, denn mit dem Punktgewinn in Eilenburg und zwei souveränen 4:0-Siegen in Pokal und Liga nehmen die Messestädter noch einmal Fahrt für die letzten Spiele der Hinrunde auf. Gegen den VfL 05 Hohenstein-Ernstthal ließ die Elf um Headcoach Zoran Levnaic nie einen Zweifel am Heimsieg aufkommen und verschonte den Gegner aufgrund einer ausbaufähigen Chancenverwertung vor einer noch höheren Niederlage. „Merseburg wird für uns ein weiterer Prüfstein: Wir müssen immerhin beim Tabellenvierten ran und werden in diesem Topspiel entsprechend konzentriert agieren“, sagt INTER-Sportdirektor Carsten Hänsel. Das Trainerteam muss seit Sonntag mit Braima Candé auf einen weiteren, höchstwahrscheinlich für längere Zeit, Verletzten verzichten. Fehlen werden außerdem der rot-gesperrte Till Linus Schwarz sowie Juan Jose Serrano de la Cruz.

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